Die Traubenernte

Die Trauben werden per Hand geerntet und nach der Ernte werden die Trauben entrappt (von ihrem Stielgerüst getrennt). Das Produkt, ein dickflüssiges Gemisch aus Fruchtfleisch, Kernen, Schalen und Saft, ist die Maische.

Abstich

Ist die Gärung abgeschlossen, findet der Abstrich statt. Das bedeutet, dass der Wein von den am Boden abgelagerten Schalenresten, Kernen und Hefen getrennt wird. Aus der zurückgebliebenen Hefe kann man z.B. Hefeschnaps, und aus den Schalenresten und Kernen den Trester (Grappa) brennen.

Hölzerne Weinfässer

Keltern

Die Maische wird in einer Kelter (Weinpresse) schonend ausgepresst, um die Trauben-rückstände vom Traubensaft (Most) zu trennen.

Lagerung

Nun kommt der Wein in Holzfässer oder Metalltanks. Aus ca. 400 Inhaltsstoffen, die Einfluss auf den Geschmack und das Aroma des Weins haben, entwickelt sich der Wein.

Reifung

Der junge Wein reift nun für die nächsten 12 bis 24 Monate und teilweise bis zu 30 Monate in unseren Holzfässern. In dieser Zeit baut die Feinhefe (Schwebeteile der Hefe) noch im Wein enthaltenden Eiweiße ab und der so genannte Weinstein lagert sich an Boden und Wänden des Fasses ab. Der Wein ist schon trinkbar, wird aber, je nach Bedarf, nochmals umgefüllt und gefiltert.

Wenn Sie über einen eigenen Keller verfügen, der thermisch soweit isoliert ist, dass keine größeren Schwankungen bei der Tag- / Nachttemperatur auftreten können, so lagern Sie unseren Wein dort.
Alte Keller sind zudem feucht und das ist sehr gut für eine optimale Lagerung unserer Weine.